10 Aug 2018

Wilfried Borrman verlässt nach über 22 Jahren Stadtratstätigkeit das Gremium.
„Ich habe dieses Amt 22 Jahre lang gerne ausgeübt.“ Wilfried Borrmann zog im Kreise seiner Stadtratskollegen am Donnerstagabend einen Schlussstrich – mit einem lachenden und einem weinenden Auge, betonte er. Er wolle mit 74 Jahren nun das Amt in jüngere Hände geben und damit mehr Freizeit gewinnen, begründete Borrmann seine Entscheidung.

Der ehemalige Lehrer an der Mittelschule Simbach trat am 1. Mai 1996 sein Amt als Stadtrat an.

„Das ist ein schwerer Abschied für uns alle“, machte Bürgermeister Klaus Schmid klar. „Ich möchte dir im Namen des Stadtrats und auch ganz persönlich danken – schließlich haben wir zwei vor 22 Jahren gemeinsam als Stadträte angefangen.“ Schmid überreichte die goldene Uhr der Stadt und an Ehefrau Margret einen Blumenstrauß.

„Zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung, zum Reisen immer noch fit genug.“ Dieser Spruch passe genau auf ihn, fasst er zusammen, was er in den nächsten Jahren noch machen möchte. Seine Reisen mit dem Wohnmobil führen seine Gattin und ihn bereits seit Jahrzehnten in die verschiedensten Länder und so hofft er auch die nächsten Jahre zu gestalten – „solange ich noch kann“. Über seine Arbeit im Stadtrat sagte er: „Der große Streithansl bin ich nicht, mir war immer das gemeinsame Arbeiten wichtiger, als mich über andere aufzuregen.“ Dem Gremium wünschte er, dass die begonnene Stadtentwicklung zügig weitergeführt werde: „Wir haben es nach der Katastrophe in der Hand, etwas Positives daraus zu machen.“ Und er wünschte sich, dass das Arbeiten im Rathaus und im Stadtrat so weitergehe, wie die vergangenen Jahre begonnen wurde.

Bürgermeister und Gremium dankten ihm für die langjährige Arbeit und sein Engagement und verabschiedeten ihm mit Applaus.

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